Marillenrag

Kunstnacht, ein warmer Sommerabend, ein Rucksack mit einer seltsamen Flasche und kleine Gläser in Zeitungspapier eingewickelt – das erinnert natürlich an die Geschichte wie der Ragtime ins Innviertel kam. Ein unbekannter Musikant und Schnapsbrenner jenseits des Inn war offenbar begeistert von dieser damals ganz neuen und unerhörten Musik und notierte eine Melodie auf der Rückseite eines Flaschenetiketts, das mehr als hundert Jahre später bei Aufräumarbeiten im Keller der alten Destillerie gefunden wurde und auf verschlungenen Wegen zu uns kam. Vorne auf dem Etikett konnte man noch in vergilbter Handschrift die Worte „Feinste Marille“ entziffern.

Deswegen: Der Marillenrag.

Kunstnacht / Kunstraumwalzer

Das blaue Licht

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